Fortschritte bei der Aufklärung und Stärkung der Menstruationsgesundheit in der Gemeinde Jakiri: Aktivitäten Mitte November
- terenceviban
- 5. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Die Saika Elisabeth Foundation (SELF) setzt mit Unterstützung des Canadian Funds for Local Initiatives ihre Mission fort, die Würde und das Wohlergehen von Mädchen und Frauen in der Gemeinde Jakiri wiederherzustellen. Zwischen dem 16. und 30. November 2024 machte das Projekt Fortschritte bei der Aufklärung über Menstruationsgesundheit, bei der Entstigmatisierung und bei der Verteilung wiederverwendbarer Damenbinden. Diese Initiativen zielen darauf ab, Gemeinschaften zu stärken und nachhaltige Lösungen für das Menstruationshygienemanagement zu schaffen.
Erfolge: Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
Offene Forumsdiskussionen: In Ntutiy versammelten sich im SELF Garden of Hope 25 Männer und Frauen zu einem offenen Forum, um über die Menstruation als natürliches biologisches Phänomen zu diskutieren. Diese Gespräche, die von Gesundheitsexperten und Projektmitarbeitern moderiert wurden, zielten darauf ab, das Schweigen über die Menstruation zu brechen, Missverständnisse anzusprechen und ein unterstützendes Umfeld für Frauen und Mädchen zu fördern.
Einbindung männlicher Lehrer: Sechs männliche Lehrer der katholischen Grundschule und des Kindergartens Jakiri wurden darin geschult, Kampagnen zur Menstruationshygiene zu leiten. In ihrer Schulung lag der Schwerpunkt auf praktischen Strategien, um Schülerinnen und Schüler über Menstruationsgesundheit aufzuklären, Stigmatisierung zu verringern und Inklusion in Schulen zu fördern.
Sensibilisierung der Gemeinschaft: An einer großen Sensibilisierungskampagne in Wainamah nahmen 300 Personen teil, bei der Gesundheitsfachkräfte in Englisch, Pidgin und Lamnso über Menstruationshygiene und -gesundheit sprachen. Der Schwerpunkt lag auf der Schaffung einer unterstützenden Gemeinschaft, wobei die Bedeutung der Beteiligung von Männern an der Menstruationsgesundheit hervorgehoben wurde.
Verteilung von wiederverwendbaren Damenbinden
Über 150 wiederverwendbare Damenbinden wurden an Frauen und Mädchen mit eingeschränktem Zugang zu Menstruationsprodukten verteilt. Die Empfängerinnen wurden über die Verwendung und Pflege der Binden aufgeklärt, um nachhaltige Hygienepraktiken zu fördern. Die Verteilungsveranstaltungen fanden im Rahmen von Foren und Kampagnen in der Ntutiy, Wainamah und Jakiri Catholic School statt.
Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
Ein spezielles Forum im SELF Garden of Hope fand anlässlich eines Bewusstseinsmonats für dieses Thema statt. Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, wie sich das Menstruationsstigma überschneidet und dadurch oft Ungleichheiten und Verletzlichkeiten verschärft werden. Überlebende erzählten persönliche Geschichten, und die Gemeinschaft wurde über die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und die Unterstützung betroffener Personen aufgeklärt.
Herausforderungen und Anpassungsstrategien
Erntesaison-Konflikte: Die Überschneidung mit der landwirtschaftlichen Erntesaison führte zu einer geringeren Teilnahme an einigen Veranstaltungen. Um dem entgegenzuwirken, wurden die Aktivitäten auf Sonntage und nicht landwirtschaftliche Tage verlegt.
Sprachbarrieren: Teilnehmer in abgelegenen Gebieten hatten Schwierigkeiten, Englisch zu verstehen. Die Kampagnen wurden angepasst, um Pidgin und Lamnso einzubeziehen und so Inklusivität zu gewährleisten.
Ausblick: Unsere geplanten Aktivitäten im Dezember
In den kommenden Wochen werden wir uns darauf konzentrieren, die Auswirkungen der verteilten Binden und der laufenden Kampagnen zu überwachen. Zu den geplanten Aktivitäten gehören:
Durchführung von Folgeevaluierungen zur Messung des Fortschritts.
Veranstaltung von Foren, die Menstruationsgesundheit mit dem Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt und HIV verbinden.
Fortsetzung der Schulung männlicher Lehrer, um Entstigmatisierungskampagnen zu leiten.
Ausweitung der Reichweite auf die Dörfer Kifom und Gwartang.








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